Rettung für Modell Landshut?

Allgemein

Die AfB in der SPD lässt nicht locker

Seit Monaten bemüht sich die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD im Unterbezirk Landshut um die Finanzierung der VHS-Kurse zum Nachholen des Hauptschulabschlusses („Modell Landshut“).

Die zu Jahresbeginn von der AfB Landshut, AfB Niederbayern sowie den Kreistags- und Stadtratsfraktionen der SPD im Landtag eingereichten Petitionen, bei denen es um die Bereitstellung von Mitteln durch die Staatsregierung ging, wurden mit der Mehrheit von CSU und FDP abgelehnt. Bei seinem Besuch im Landshut informierte sich MdL Reinhold Perlak bei der AfB, wie es nach diesem abschlägigen Bescheid nun mit diesem Modell weitergehen solle. Es bleibe zu hoffen, so der AfB-Vorsitzende Herbert Lohmeyer, dass dieses so erfolgreiche Modell wenigstens durch Haushaltsmittel aus Stadt und Kreis Landshut gesichert werde. Mit jeweils 85.000 Euro pro Kurs könnten so zwei Kurse finanziert werden. Der dritte Kurs ist durch Mittel seitens der Agentur für Arbeit auf der Basis der SGB III-Förderung bereits sichergestellt. Für den Geschäftsführer der VHS und die für dieses Modell eingestellten Lehrer und Sozialpädagogen sowie für die betroffenen Schüler ist es jedes Jahr eine erneute Zitterpartie, ob die Kurse wieder zustande kommen werden oder mangels Finanzierung eingestellt werden müssen. Bei rechtzeitiger Finanzierungszusage hätte man sogar 45 Prozent der Kosten mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) decken können, allerdings sind die Fristen für die Antragstellung bereits abgelaufen, so dass nun die volle Summe von Stadt und Landkreis zu finanzieren ist. Die SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Ruth Müller, versprach, sich bei der Kreistagssitzung am 12. Mai dafür stark zu machen, dass der Landkreis auch in diesem Jahr, wenn auch erneut verspätet, wieder Mittel für dieses so erfolgreiche Projekt bereitstellt.

 
 

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