Schule

Kultusminister Dr. Spaenle lügt Schulfamilie an

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 26.07.2010

Pfaffmann legt nach im Lehrerstellenstreit
SPD-Bildungsexperte weist nach: Kultusminister Spaenle stellt 2010/2011 1060 Lehrer weniger ein als ausscheiden

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann hatte in seiner Pressekonferenz vom 23. Juli Kultusminister Ludwig Spaenle nachgewiesen, dass im kommenden Schuljahr an den Volksschulen, den Realschulen und Gymnasien 1060 Lehrer und Lehrerinnen weniger eingestellt werden als ausscheiden. Spaenle hatte dies per Pressemitteilung und in Interviews zurückgewiesen.

Der SPD-Bildungssprecher hat daraufhin zu die Zahlen nochmals zusammengestellt: Ludwig Spaenle: „Wenn Lehrer in der Freistellungsphase nicht mehr unterrichteten, werden diese sofort ersetzt. Wir besetzen zudem jede frei werdende Planstelle"

Das ist falsch, Spaenle wirft mit Nebelkerzen und schwindelt die Schulfamilie an:

1. Drucksache 16/1126 (Schriftliche Anfrage) vom 14.05.2009
Antwort Kultusministerium:
Ruhestandsversetzungen im Schuljahr 2010/2011 an Volksschulen 1500

2. Drucksache 1126 (Schriftliche Anfrage) vom 14.05.2009
Antwort Kultusministerium
Voraussichtliche Eintritte in die Freistellungsphase der Altersteilzeit nur an Volksschulen 760

3. Damit stehen, wie von Pfaffmann in seiner Pressekonferenz vom 23.07.2010 darlegte, ab dem Schuljahr 2010/2011 für den Unterricht an den Volksschulen nach Auskunft des Kultusministeriums 2260 Lehrer und Lehrerinnen alleine an Volksschulen (Grund- und Hauptschulen) nicht zur Verfügung.

4. Die Erklärung Spaenles, dass: „Wenn Lehrer in der Freistellungsphase nicht mehr unterrichten, werden diese sofort ersetzt. Wir besetzen zudem jede frei werdende Planstelle" ist falsch.

Selbstverständlich wird der Unterricht der Lehrer und Lehrerinnen in der Freistellungsphase der Alterszeitzeit an ihrer Schulen ersetzt. Aber, das sagt Spaenle nicht, von vorhandenem Personal und eben nicht durch Neueinstellungen. Das heißt, die Freistellungsphase der Altersteilzeit wird durch vorhandenes Lehrpersonal und/oder sonstige organisatorische Maßnahmen kompensiert

5. Es bleibt dabei: Insgesamt stehen 3780 Lehrer und Lehrerinnen (Volksschulen, Realschulen, Gymnasien) ab dem Schuljahr 2010/2011 für den Unterricht ab dem Schuljahr 2010/2011 durch Altersteilzeit und Ruhestandsversetzung nicht mehr zur Verfügung. Demgegenüber werden 2720 Lehrer und Lehrerinnen (Volksschulen, Realschulen, Gymnasien) neu eingestellt.

6. Damit werden an den Volksschulen, Realschulen, Gymnasien 1060 Lehrer und Lehrerinnen ab dem Schuljahr 2010/2011 weniger eingestellt als ausscheiden.

 

CSU trägt in Bayern die volle Verantwortung für den Niedergang der Hauptschulen

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 15.06.2010

Bildungsexperte Pfaffmann: CSU trägt in Bayern die volle Verantwortung für den Niedergang der Hauptschulen
Staatsregierung muss angesichts der jetzt bekannt gewordenen Zahlen ihre dogmatische Haltung in der Schulpolitik aufgeben und Reformschulen zulassen

"Das Mittelschulkonzept der Staatsregierung wird den dramatischen Schülerrückgang an den Hauptschulen nicht stoppen können". stellt der Vorsitzende des bildungspolitischen Ausschusses im Landtag, der SPD-Bildungsexperte Hans-Ulrich Pfaffmann, zu den jetzt bekannt gewordenen ersten Übertrittszahlen fest. "Es zeigt sich, dass auch die angekündigte Mittelschule diese Entwicklung nicht aufhalten kann." Pfaffmann: "Der Schülerrückgang belegt erneut einen dringenden politischen Handlungsbedarf. Es rächt sich, dass es die Staatsregierung jahrelang versäumt hat, die demografische Entwicklung in Bayern und die modernen pädagogischen Erfordernisse mit nachhaltigen Bildungsreformen zu beantworten. Deshalb trägt die CSU in Bayern die volle Verantwortung für den Niedergang der bayerischen Hauptschulen."

Angesichts des immer deutlicher werdenden Übertritts der Schüler/innen an Gymnasien fordert der Ausschußvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion die Staatsregierung erneut auf, ihre dogmatische Haltung in schulpolitischen Fragen aufzugeben und Reformschulen zuzulassen. Auch der immer höhere Schülerzulauf an Gymnasien und Realschulen erfordert eine politische Reaktion. So sind die Rahmenbedingungen an Realschulen und Gymnasien durch deutlich mehr Lehrereinstellungen an die geänderte Situation anzupassen. „Die zugespitzte Lage an bayerischen Schulen, vor allem in Bezug auf den Übertritt der Schüler/innen an weiterführende Schulen ist Ausdruck des Scheiterns der CSU in der bayerischen Bildungspolitik", stellt Pfaffmann fest.

 

Gelenkklassen sind pädagogischer Irrsinn

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 25.03.2010

Gelenkklassen sind pädagogischer Irrsinn
SPD-Bildungssprecher Pfaffmann: Stress vor Übertritt an weiterführende Schulen wird nicht verringert, sondern verstärkt - Längere gemeinsame Schulzeit

Der SPD-Bildungssprecher Hans-Ulrich Pfaffmann fordert den Stopp der sogenannten Gelenkklassen an bayerischen Schulen. Sie sollen nach dem Willen der Staatsregierung den Druck vor dem Übertritt in weiterführende Schulen verringern. Aus der Sicht Pfaffmanns ist dies nicht der Fall, sondern vielmehr das Gegenteil: „Damit treiben CSU und FDP die Selektion von Schülerinnen und Schülern auf die Spitze, jetzt wird Druck von der dritten bis in die fünfte Klasse gemacht", so Pfaffmann nach einem Bericht des Kultusministeriums heute im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags.

Künftig sollen Schülerinnen und Schüler der Hauptschule, die im Zwischenzeugnis der fünften Jahrgangsstufe mindestens einen Notendurchschnitt von 2,33 haben, in den Genuss einer besonderen Förderung kommen. Die anderen Schüler nicht. Auch in der Realschule soll es ein solches Selektionsverfahren geben. Aus Sicht des SPD-Bildungssprechers ist dies „pädagogischer Irrsinn, der sofort gestoppt werden muss". „Das einzige, was wirklich hilft, ist eine längere gemeinsame Schulzeit mit mehr individueller Förderung für alle. Das ist der bessere, weil kindgerechte Weg", so Pfaffmann.

 
 

WebsoziCMS 3.9.9 - 734724 -

WebsoziInfo-News

23.07.2021 14:55 NACH DER HOCHWASSERKATASTROPHE – „WIR STEMMEN DAS GEMEINSAM!“
Nach der Hochwasserkatastrophe hat das Kabinett ein von Olaf Scholz eingeleitetes erstes großes Hilfspaket und ein milliardenschweres Aufbauprogramm auf den Weg gebracht. „Wir stemmen das gemeinsam!“, sagte der Vizekanzler. „Wir werden das tun, was erforderlich ist.“ Die Hilfen sollten schnell und unbürokratisch fließen. „Alle können sich jetzt darauf verlassen“, sagte Scholz. Die Hochwasserkatastrophe habe viel

23.07.2021 05:52 Bernhard Daldrup zum Förderprogramm für Innenstädte
Unsere Innenstädte und Zentren sind durch die Corona-Krise sehr gebeutelt. Die langen Schließungen haben insbesondere den regionalen Einzelhandel und die Kulturszene getroffen. Theaterbesuche, Konzerte, Lesungen – all dies konnte im vergangenen Jahr kaum stattfinden und all dies sind Veranstaltungen, die Menschen in die Innenstädte ziehen und diese beleben. Aus diesem Grund stellt Bundesfinanzminister Olaf Scholz

21.07.2021 15:50 Ein kraftvolles Zeichen gesamtstaatlicher Solidarität
Das Bundeskabinett hat eine millionenschwere Soforthilfe für Hochwasseropfer auf den Weg gebracht. Für SPD-Fraktionsvize Achim Post eine klares Signal: Bund und Länder stehen in dieser Krise zusammen. „Viele Menschen in den Hochwassergebieten sind unverschuldet und über Nacht in Existenznot geraten. Die Schäden sind immens. Um die Not zu lindern wird auf Initiative von Bundesfinanzminister Olaf

21.07.2021 14:48 Daldrup/Kaiser zu Smart Cities in den Kommunen
Die Modellprojekte „Smart Cities“ der dritten Staffel sind entschieden. Beworben hatten sich für die dritte Förderrunde deutschlandweit 94 Städte und Gemeinden mit Projektskizzen. Die SPD-Fraktion im Bundestag lobt, dass nachhaltige und gemeinwohlorientierte Smart-City-Ansätze erprobt werden. „Seit 2019 unterstützt der Bund mit dem Programm ‚Modellprojekte Smart Cities‘ Zukunftsprojekte für die Entwicklung und Umsetzung digitaler Technologien in

20.07.2021 14:46 Geld nehmen und gegen alle Werte verstoßen, das geht nicht
Vor der Vorstellung des Jahresberichts zur Rechtsstaatlichkeit der EU-Kommission hat Frank Schwabe die Sperrung von Geldern für Ungarn und Polen gefordert. Er betont, dass die EU auch eine Wertegemeinschaft ist. „Die Kommission muss endlich von der Möglichkeit Gebrauch machen, die in Ungarn und Polen fortwährenden Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien finanziell zu sanktionieren. Geld nehmen und

Ein Service von info.websozis.de

 

Counter

Besucher:734725
Heute:13
Online:1
 

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis