G8-Durchfallquote: SPD fordert Neuaufstellung des achtjährigen Gymnasiums

Allgemein

Ausschussvorsitzender Güll: Im letzten Jahr hat der Minister noch selbst die Noten angehoben, was fällt ihm wohl in diesem Jahr ein?

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag und bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Martin Güll sieht durch die hohe Durchfallquote an bayerischen Gymnasien seine Befürchtungen zum G8 bestätigt. "Das ist nun der zweite Abiturjahrgang des G8, dessen schriftliche Leistungen zu so hohen Quoten an Nachprüfungen führen", so Güll. "Im letzten Jahr hat der Minister noch selbst die Noten angehoben, was fällt ihm wohl in diesem Jahr ein?"

Güll kritisiert insbesondere das Monitoring, welches der Kultusminsister stets hervorhebe. "Die Schülerinnen und Schüler sind nicht gut vorbereitet auf die Prüfungen und damit ist die Aufgabe des Ministeriums klar formuliert: Das G8 muss neu aufgestellt werden." Die SPD-Landtagsfraktion Bayern habe dazu Vorschläge gemacht, die noch vor der Sommerpause im Ausschuss beraten werden sollen. "Entlastung für die Schülerinnen und Schüler bringen vor allem eine Flexible Oberstufe und neue pädagogische Konzepte zum 'Abitur im eigenen Takt'. Daneben müssen Veränderungen der Gesamtstundentafeln, die Umstellung auf den Ganztagsbetrieb, die Einführung von Schulsozialarbeit und die Integrierte Lehrerreserve an den Gymnasien kommen", so Güll. "Ich erwarte, dass der Minister zeitnah und noch vor der Sommerpause im Ausschuss einen ausführlichen Bericht zu den diesjährigen Abiturprüfungen abgibt."

Die ausführlichen Vorschläge der SPD zum G8

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 22.06.2012

 
 

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