Allgemein CSU-Bildungspolitik findet immer weniger Zustimmung

SPD-Bildungssprecher Güll: Bürokratische Einfalt statt pädagogischer Vielfalt - Gemeinschaftsschule zulassen - mehr Qualität bei Ganztagsangeboten

Der SPD-Bildungssprecher Martin Güll hat Kultusminister Spaenle heute in seiner Antwort auf dessen Regierungserklärung eine uninspirierte Politik attestiert. Die Bildungspolitik der CSU gehe an den tatsächlichen Herausforderungen vorbei. Güll: „Sie muten uns hier Selbstverständlichkeiten zu, die allenfalls von einem technischen Verständnis von Schule – oder besser von gutem Verwaltungshandeln zeugen, aber keinerlei Visionen und Ideen beinhalten. Aber in einem guten Kultusministerium muss die Pädagogik das Sagen haben und nicht die Bürokratie. (…) Bürokratische Einfalt kennzeichnet den bildungspolitischen Weg der CSU“, stellte Güll fest. Dieser Weg verliere laufend an Zustimmung in der bayerischen Bevölkerung.

Veröffentlicht am 20.06.2012

 

Allgemein Schulfluchtproblematik in Grenzgebieten: SPD fordert bedarfsgerechte Schulangebote

Bildungspolitischer Sprecher Güll: Spaenles Amtsstarrsinn verhindert Weiterentwicklung in bayerischer Schullandschaft - Eltern stimmen mit den Füßen ab

Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Martin Güll fordert Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle angesichts der Schulfluchtproblematik in den Grenzgebieten zu Baden-Württemberg auf, sofort an den Mittelschulstandorten regionale Schulmodelle zuzulassen, die für die Eltern akzeptabel sind. "Das Angebot der Mittelschule ist es bestimmt nicht, wie das Beispiel der neu renovierten Parzival-Mittelschule im unterfränkischen Amorbach zeigt", stellt Güll fest.

Mit einem Antrag im Bildungsausschuss, dessen Vorsitzender Güll ist, möchte der SPD-Bildungsexperte die "Schulflucht der bayerischen Schüler" auf die Tagesordnung setzen. "Spaenle entwickelt immer mehr Amtsstarrsinn, der jegliche Weiterentwicklung der bayerischen Schullandschaft verhindert", so Güll. "Wer eine Schulpolitik macht, die von immer mehr Betroffenen abgelehnt wird, sollte darüber nachdenken, ob er noch auf dem richtigen Stuhl sitzt." Wie ein "bockiger Teenager in der höchsten Pubertätsphase" weise Spaenle gebetsmühlenartig auf die Vorzüge der bayerischen Mittelschule hin. Güll: "Nahezu alle anderen Bundesländer entwickeln Alternativmodelle zur Hauptschule. Baden-Württemberg ist das Paradebeispiel, wie sich in einem eher konservativ strukturiertem Land durch eine neue Landesregierung moderne Schullandschaften, die hoch nachgefragt sind, entwickeln können." Die Gemeinschaftsschule, die wie das bayerische Modell zu einem Realschulabschluss führt und jeden Anschluss nach oben offen lässt, sei in Baden-Württemberg der Renner. "Entscheidend für ein Schulangebot ist die Bedarfsgerechtigkeit. Die Mittelschule ist nicht mehr bedarfsgerecht, im Grenzgebiet stimmen die Eltern jetzt schlichtweg mit den Füßen ab. Das müssen Spaenle und die CSU langsam begreifen", so Güll.

Veröffentlicht am 01.06.2012

 

Allgemein SPD übergibt Massenpetition gegen Studiengebühren an Landtagspräsidentin

Hochschulpolitische Sprecherin Zacharias: 32.000 Stimmen gegen Studiengebühren - finden Sie da mal 32.000 Gegenargumente!

"Studiengebühren - Nein Danke!" Gemeinsam mit Studierenden aus ganz Bayern und Abgeordnetenkollegen hat die hochschulpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Isabell Zacharias die Unterschriften der Massenpeition an die Präsidentin des Landtags, Barbara Stamm, übergeben. "32.000 Stimmen gegen Studiengebühren - finden Sie da mal 32.000 Gegenargumente", so Zacharias. "Ich bin wahnsinnig stolz auf die Bürgerinnen und Bürger." Getreu dem Motto "Wir treten die Studiengebühren in die Tonne" wurden Unterschriftenlisten in Metalleimern der Präsidentin übergeben.

Studiengebühren seien höchst ungerecht, da sie die soziale Selektion an den Hochschulen verschärften, so Zacharias. Die BayernSPD-Landtagsfraktion hat die Massenpetition "Studiengebühren - Nein Danke" ins Leben gerufen, um die bayerische Staatsregierung zum Umdenken zu bewegen und - ebenso wie es fast alle Bundesländer längst getan haben - die Studiengebühren in Bayern wieder abzuschaffen.

"Selbstverständlich fallen die Mittel für die Unis dann nicht einfach weg", so die SPD-Hochschulexpertin. "Es ist Aufgabe des Freistaats, diese Kosten aufzubringen."

Veröffentlicht am 16.03.2012

 

Allgemein SPD stellt erstes pädagogisches Konzept für Gemeinschaftsschule vor

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion vom 13.02.2012

SPD stellt erstes pädagogisches Konzept für Gemeinschaftsschule vor
Bildungssprecher Güll: Kinder müssen auch ohne krank machenden Leistungsdruck erfolgreich sein können

Keine Einsortierung von Kindern in Schubladen nach der Grundschule, kein krank machender Leistungsdruck und ein Ende des Schulsterbens: Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte der bildungspolitische Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Martin Güll am 13. Februar das erste Konzept einer Gemeinschaftsschule vor - einer Schule, in dem Kinder alle gemeinsam, aber ihren persönlichen Leistungen entsprechend lernen können.

Die Eckpunkte des Konzepts sind:

Veröffentlicht am 13.02.2012

 

Allgemein Natascha Kohnen: Harderthauer sollte Kritik aus Brüssel ernst nehmen

Zur Kritik der EU am geplanten Betreuungsgeld der Bundesregierung erklärt Natascha Kohnen, Generalsekretärin der BayernSPD: „Selbst die EU-Kommission in Brüssel hat erkannt, dass es sich bei dem von Schwarz-Gelb geplanten Betreuungsgeld um nichts anderes handelt als eine Fernhalteprämie im doppelten Sinn. Zum einen wird mit diesem Zuschuss die Wiedereingliederung von Frauen ins Berufsleben erschwert. Gleichzeitig werden Kinder von frühkindlicher Bildung abgehalten.

Veröffentlicht am 01.02.2012

 

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WebsoziInfo-News

29.05.2020 16:37 Schluss mit Werbung für Zigaretten: Gesundheitsschutz muss Vorrang vor Wirtschaftsinteressen haben
Am Freitag wurde im Bundestag in 1. Lesung ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung debattiert. Für den SPD-Fraktionsvizen Matthias Miersch gilt: Gesundheitsschutz vor Wirtschaftsinteressen! „Werbung für Zigaretten gehört bald der Vergangenheit an – das ist gut und richtig so. Ich bin froh, dass wir endlich ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung in den Bundestag einbringen. Dafür hat

25.05.2020 10:19 Keine Toleranz für Ausbeutung
Interview mit Rolf Mützenich für RND SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich fordert im Interview mit dem RND, Missbrauch von Leih- und Werkverträgen überall zu verbieten. Es dürfe keine Toleranz für Ausbeutung geben. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

22.05.2020 06:10 Kommunaler Solidarpakt
Das öffentliche Leben findet dort statt, wo man zu Hause ist: in den Städten und Gemeinden. Mit guten Schulen und Kitas. Im Sportverein, dem Schwimmbad, der Bibliothek. Mit einem guten Angebot von Bussen und Bahnen – und von sozialen Einrichtungen. Die meisten öffentlichen Investitionen kommen aus den Kommunen. Wenn sie ausbleiben, sinkt ein Stück weit

19.05.2020 20:11 Katja Mast zu Mindestlohn Pflege / Grundrente
Leistungsträger sind nicht immer die mit Anzug und Krawatte, sondern die im Kittel Gerade die Corona-Krise macht deutlich, wie unverzichtbar der Mindestlohn ist – und warum der Tariflohn in der Pflege so wichtig ist. Katja Mast erklärt. „Corona macht deutlich: Leistungsträger sind nicht immer die mit Anzug und Krawatte, sondern die im Kittel. Wenn der

19.05.2020 20:10 Thomas Hitschler und Uli Grötsch zu Karlsruher Urteil zum BND-Gesetz
Das Parlament muss die Praxis des BND zügig auf verfassungskonforme Grundlage stellen. Die Kontrolle seiner Arbeit soll dabei weiter ausgebaut werden, fordern Uli Grötsch und Thomas Hitschler.  „Der Bundesnachrichtendienst braucht klare Regeln für seine Aufklärungstätigkeit im Ausland, wie das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts eindringlich deutlich macht. Die Entscheidung der Karlsruher Richter stellt einen klaren Auftrag an

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