Allgemein G8: Auch bei der dritten Vorstellung nichts pädagogisch Neues

Güll: Worthülsen wie Flexi-Jahr oder Frühwarnsystem machen Konzept nicht wirklich schülerfreundlicher

"Obwohl die Erwartungshaltung an die heutige Pressekonferenz von Kultusminister Spaenle ohnehin niedrig war, ist das Ergebnis des Seehofer-Gipfels noch enttäuschender. Auch beim dritten Erklärungsversuch kommt aus Spaenles Munde nichts wirklich Erhellendes und Verständliches", stellte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, fest. "Ich bleibe dabei: Die hohe Belastung der Schüler in der Unter- und Mittelstufe bleibt für die übergroße Zahl der Schüler erhalten, das Flexibilisierungsjahr und auch das ominöse Frühwarnsystem haben keinerlei pädagogisches Konzept und werden Rohrkrepierer werden." Von einem "zeitgemäßen Konzept, in dem der Weg der einzelnen Schülerin und des einzelnen Schülers im Mittelpunkt steht" zu sprechen, sei angesichts der beschlossenen Maßnahmen eine bewusste Irreführung der Schulfamilie. "Alles nur Worthülsen ohne pädagogische Neuorientierung", sei das Fazit. Güll kritisiert vor allem auch, dass die für die nächsten Jahre angekündigte integrierte Lehrerreserve jetzt als "Allzweckwaffe" verwendet werden soll. "Die Lehrerstunden kann man entweder für die Abdeckung des Unterrichtsausfalls oder für die individuelle Förderung verwenden. Da werden manchem Schulleiter noch die Augen aufgehen", prophezeit der SPD-Bildungssprecher. Schon jetzt klagten die wenigen Schulleiter, die einen gebundenen Ganztagszweig in ihrem Gymnasium schon aufbauen, über eine zu dürftige Personalausstattung durch den Freistaat. "Also soll die integrierte Lehrerreserve jetzt auch noch die Ganztagsklassen verstärken?" fragt Güll.

Veröffentlicht am 04.08.2012

 

Allgemein Ergebnis der Seehofer-Runde zum G8 ist Murks

Bildungssprecher Güll: Die SPD wird das Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten bei Eltern, Lehrern und Schülern zur Abstimmung stellen

"Das ist nur Murks und eigentlich ein Trauerspiel, was die selbst ernannten Bildungsexperten Horst Seehofer, Martin Zeil und Renate Will mit einem kleinen Kreis aus Eltern-, Lehrer- und Schülervertretern als große G8-Reform zusammen geschustert haben", bewertet der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, die Ergebnisse der Seehofer-Runde zum G8. "Damit gewinnt man bei den Eltern kein Vertrauen in das bayerische Gymnasium zurück und entlastet die Schüler vor allem in den ersten schwierigen Eingangsjahren überhaupt nicht. Seehofers Flexibilisierungsjahr ist ein besseres Wiederholungsjahr ohne wirkliches pädagogisches Konzept", bemängelt der Vorsitzende des Bildungsausschusses Güll. Die integrierte Lehrerreserve, eigentlich gedacht für die verlässliche Unterrichtsversorgung des Kernunterrichts, komme nur zögerlich und werde jetzt für dieses ominöse Zusatzjahr verbraten. "Mit welchen Lehrerstellen soll denn das zusätzliche Schuljahr sonst gestemmt werden?" fragt Güll.

Veröffentlicht am 04.08.2012

 

Allgemein Seehofer muss Spaenles Arbeit machen

SPD-Bildungsexperte Martin Güll: 400.000 junge Menschen in Bayern sind von der Unfähigkeit eines CSU-Ministers betroffen - Runder Tisch muss nach acht Jahren des Experimentierens Lösungen für das G8 bringen

"Das ist einmalig in der bayerischen Bildungspolitik: Seit über acht Jahren sind die zuständigen Fachminister Hohlmeier, Schneider und Spaenle mit ihrem Ministerium nicht imstande, das bayerische Gymnasium in seiner verkürzten Form sach- und vor allem schülergerecht aufzustellen." Für den bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, ist das „Dilettantismus der höchsten Form“. Nun müsse, so Güll, sogar Ministerpräsident Seehofer die Arbeit seines Kultusministers Spaenle übernehmen und gemeinsam mit Mitgliedern der Schulfamilie und der Eltern- und Lehrerverbände über einen Runden Tisch die Lösungen suchen. „Nach acht Jahren muss mit dem Experimentieren endlich Schluss ein. Fast 400.000 junge Menschen sind von der Unfähigkeit des CSU-Ministers betroffen“, fasst Martin Güll, der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, seinen Ärger zusammen.

Veröffentlicht am 13.07.2012

 

Allgemein Martin Güll: Kultusminister ist unfähig!

Das ist einmalig in der bayerischen Bildungspolitik: Seit über acht Jahren sind die zuständigen Fachminister Hohlmeier, Schneider und Spaenle mit ihrem Ministerium nicht imstande, das bayerische Gymnasium in seiner verkürzten Form sach- und vor allem schülergerecht aufzustellen." Für den bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Güll, ist das „Dilettantismus der höchsten Form“. Nun müsse, so Güll, sogar Ministerpräsident Seehofer die Arbeit seines Kultusministers Spaenle übernehmen und gemeinsam mit Mitgliedern der Schulfamilie und der Eltern- und Lehrerverbände über einen Runden Tisch die Lösungen suchen. „Nach acht Jahren muss mit dem Experimentieren endlich Schluss ein. Fast 400.000 junge Menschen sind von der Unfähigkeit des CSU-Ministers betroffen“, fasst Martin Güll, der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag, seinen Ärger zusammen.

Veröffentlicht am 13.07.2012

 

Allgemein G8-Durchfallquote: SPD fordert Neuaufstellung des achtjährigen Gymnasiums

Ausschussvorsitzender Güll: Im letzten Jahr hat der Minister noch selbst die Noten angehoben, was fällt ihm wohl in diesem Jahr ein?

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag und bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Martin Güll sieht durch die hohe Durchfallquote an bayerischen Gymnasien seine Befürchtungen zum G8 bestätigt. "Das ist nun der zweite Abiturjahrgang des G8, dessen schriftliche Leistungen zu so hohen Quoten an Nachprüfungen führen", so Güll. "Im letzten Jahr hat der Minister noch selbst die Noten angehoben, was fällt ihm wohl in diesem Jahr ein?"

Veröffentlicht am 23.06.2012

 

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05.12.2019 20:35 Unser Aufbruch in die neue Zeit.
Sei dabei, wenn wir auf unserem Bundesparteitag den Aufbruch in die neue Zeit gestalten. Wir übertragen vom 6. bis zum 8. Dezember live aus Berlin. JETZT INFORMIEREN

04.12.2019 21:25 Bundesparteitag in Berlin
Wir laden ein zum ordentlichen Bundesparteitag der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Unser Aufbruch in eine neue Zeit. Wir wählen eine neue Parteispitze – mitbestimmt von unseren Mitgliedern. Wir stellen die Weichen für eine moderne sozialdemokratische Politik. Wir entwickeln die Organisation unserer Partei weiter, um besser und schlagkräftiger zu werden. Unsere Gesellschaft erfährt viele Veränderungen, Umbrüche und

03.12.2019 08:36 Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans gewinnen Mitgliederbefragung
Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sollen die SPD in die neue Zeit führen. Das haben die Mitglieder entschieden. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Malu Dreyer gratulierte beiden und dankte dem unterlegenen Team Klara Geywitz und Olaf Scholz. „Wir sind uns einig: wir bleiben zusammen. Wir sind eine SPD.“ Esken und Walter-Borjans kündigten an, die SPD zusammenhalten zu

03.12.2019 08:34 Bernd Westphal zu Altmaiers Industriestrategie
Steuersenkungen mit der Gießkanne führen nicht zu mehr Wirtschaftswachstum „Steuersenkungen mit der Gießkanne und ein Kappen der Sozialabgaben führen nicht zu mehr Wirtschaftswachstum“, kommentiert Bernd Westphal die heute vorgelegte Industriestrategie des Wirtschaftsministers. „Die heute vorgelegte Industriestrategie ähnelt in weiten Teilen der bereits bekannten Mittelstandsstrategie des Ministers: Steuersenkungen mit der Gießkanne und ein Kappen der Sozialabgaben führen

28.11.2019 16:26 Europäisches Parlament wählt EU-Kommission
„Wir freuen uns darauf, dass sie die sozialdemokratischen Pläne umsetzt“ Das Europäische Parlament hat die EU-Kommission am Mittwoch, 27. November 2019, mit 461 Stimmen gewählt – es gab 157 Gegenstimmen und 89 Enthaltungen. Dazu Jens Geier, Vorsitzender der SPD-Europaabgeordneten:  „Dem Kommissionskollegium um Ursula von der Leyen wurde das Vertrauen des EU-Parlaments ausgesprochen – nun müssen

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